In der Tat! Ingo Senftleben | CDU-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises 38
 


   
Neuigkeiten
06.07.2010, 12:12 Uhr | Ingo Senftleben Übersicht | Drucken
Mehr finanzielle Mittel zur Beräumung alter Kriegsmunition
Senftleben: CDU – Fraktion für Kampfmittelbeseitigungskonzept im Land

Auf Druck vieler kommunaler Vertreter sowie der CDU – Landtagsfraktion hat das Innenministerium den Etat für die Kampfmittelbeseitigung für das Jahr 2010 um 2,5 Millionen Euro erhöht. Damit kann die dringende Suche nach alten Kampfmitteln weitergeführt werden.

Der Landtagsabgeordnete Ingo Senftleben (CDU) ist sehr erleichtert, da auch die Städte Schwarzheide und Ruhland von einer Munitionsbelastung betroffen sind. „Ich freue mich, dass endlich die Aufstockung der Haushaltsmittel erfolgt ist. So können nun die Kapazitäten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) zur weiteren Kampfmittelsuche genutzt und die Gefahrenlage verbessert werden.“

„Finanzminister Markov (LINKE) war sich der Tragweite seiner konzeptlosen Haushaltssperre aufgrund seiner unsoliden Haushaltsführung nicht im Klaren“, zeigt Senftleben seine Verärgerung, denn im Zuge der Haushaltssperre war der Etat für die Kampfmittelberäumung um 1,3 Millionen Euro gekürzt worden. Deshalb forderte die CDU-Landtagsfraktion mit einem Antrag in der Plenarsitzung die Landesregierung auf, den bisherigen Etat für die Kampfmittelbeseitigung trotz Haushaltssperre frei zu geben sowie ein landesweites Kampfmittelbeseitigungskonzept zu erarbeiten.

Durch die Kampfhandlungen während des 2. Weltkrieges ist das Land Brandenburg erheblich mit alter Munition belastet, die Gefahr der Detonation ist weiterhin gleichbleibend hoch. Laut dem Jahresbericht des KMBD hat Brandenburg bundesweit den höchsten Anteil an kampfmittelbelasteten Flächen. Rund 375.000 Hektar gelten noch immer als belastet, darunter auch das Gebiet um Schwarzheide / Ruhland.

Das Gebiet um Schwarzheide gilt zu 98% als Verdachtsfläche, da vor allem amerikanische Bomber die Herstellung von Benzin im Schwarzheider Werk verhindern wollten. In den Jahren zwischen 1999 und 2005 fand die größte Beräumung, die circa 1,73 Millionen Euro kostete, auf dem BASF-Gelände statt. In den vergangenen 20 Jahren wurden durch den KMBD schon 17 Bomben entschärft, jedoch gelten 2900 ha der circa 3256 ha großen Verdachtsfläche weiterhin als belastet. Diese umfasst insbesondere das Stadtgebiet und die angrenzende 130 ha große Waldfläche, in der zu Kriegszeiten ein „Scheinwerk“ zur Ablenkung der Bomber vom Hauptwerk aufgebaut wurde.



Ältere Artikel finden Sie im Archiv.
   
Suche
     
Presseschau
News-Ticker
CDU Landesverband
Brandenburg
0.63 sec. | 22027 Views