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07.05.2015, 13:24 Uhr
Ingo Senftleben zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in Europa
Am 8. Mai jährt sich zum siebzigsten Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Eine Zeit des Schreckens und der Gewalt, die von Deutschland aus Ihren Anfang nahm, fand ihr Ende.
Landesvorsitzender Ingo Senftleben

Ingo Senftleben, Vorsitzender der CDU Brandenburg, sagt: 
„Wir gedenken in Trauer und Ehrfurcht der Opfer von Holocaust, Euthanasie, Verfolgungen, Krieg und Vertreibung. Wie ehren jene tapferen Frauen und Männern, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur aufgelehnt haben und die für die Freiheit ihr Leben gaben. Wir danken allen hochbetagten Zeitzeugen, die uns nicht nur heute als Opfer einer grausamen Zeit mahnen und uns wachsam bleiben lassen.


Für uns Deutsche begann nach der verbrecherischen Herrschaft eine Zeit des Neubeginns und des Wiederaufbaus. Im Westen wurden die Grundlagen der freiheitlichen Demokratie gelegt. Bei uns in Brandenburg und in der gesamten sowjetischen Besatzungszone folgten weitere Jahre Diktatur. Ebenso wie in weiten Teilen Ost- und Mitteleuropas.


Trotz dieser schwierigen Situation wollten Menschen auch hier eine neue demokratische Ordnung aufbauen. Zu ihnen gehörten auch die Mitbegründer der CDU, wie Andreas Hermes, der kurz zuvor noch in den Todeszellen von Plötzensee saß, oder Wilhelm Wolf, erster Vorsitzender der CDU Brandenburg.


Gerade aus der Erfahrung des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Terrorherrschaft heraus sieht die CDU Brandenburg, wie schon ihre Gründer 1945, die Verpflichtung so etwas nie wieder geschehen zu lassen. Allen extremistischen Tendenzen setzen wir das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung entgegen. 


Die Vermittlung von Geschichte ist wichtig, besonders für die junge Generation. Das ist unsere heutige Verantwortung, auch im Gedenken an die Opfer und Verfolgten des Nationalsozialismus. Damit leisten wir alle unseren Beitrag für Freiheit, Mitmenschlichkeit und ein friedliches Zusammenleben.


Auch heute gilt das, was Richard von Weizsäcker 1985 sagte: 
Ehren wir die Freiheit. 
Arbeiten wir für den Frieden. 
Halten wir uns an das Recht. 
Dienen wir unseren inneren Maßstäben der Gerechtigkeit. 
Schauen wir am heutigen 8. Mai, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge."